Was macht gute Führung aus?

2. November 2020 | Carolin Sprenger


Unzufriedene Mitarbeiter, überforderte Führungskräfte – in unserem Berufsalltag begegnen wir leider häufig den Auswirkungen schlechter Führung.

Doch was macht gute Führung aus?

Wichtig ist unserer Meinung nach, dass der Führungsstil zur eigenen Person passt und dass die Führungskraft von ihren Mitarbeitern akzeptiert wird. Nur dann ist langfristiger Erfolg möglich. Denn die Mitarbeiter entscheiden, ob Führung gut oder schlecht ist, was sich langfristig in deren Arbeitsleistung bemerkbar macht.

Gute Führung heißt, authentisch auftreten.

Sie ist also auch immer individuell, ein Patentrezept von „guter Führung“ gibt es nicht. Es gibt jedoch einige Eigenschaften, die eine erfolgreiche Führungskraft aus unserer Sicht mitbringen sollte:

  • Selbstreflexion:
    Eine gute Führungskraft kennt die eigenen Verhaltensmuster und weiß, wie er oder sie auf bestimmte Situationen und Menschentypen reagiert. Zudem hat er oder sie eine klare Vorstellung des eigenen Führungsverständnisses.

  • Hohe Sozialkompetenz und emotionale Intelligenz:
    Empathie und Kommunikationsstärke sind äußerst wichtig, um Mitarbeitern das Gefühl zu geben, wahrgenommen und geschätzt zu werden und ihnen die Orientierung zu geben, die sie brauchen, um optimale Arbeitsergebnisse zu erzielen.

  • Selbstbestimmung und innere Stärke bzw. Selbstbewusstsein:
    Eine gute Führungskraft weiß, was sie kann und kennt ihre Kompetenzen und Erfolge. Dadurch lässt sie ihre Mitarbeiter wachsen und hat keine Angst, von diesen überholt zu werden.

  • Stressresistenz:
    Erfolgreiche Führungskräfte können gut mit Druck umgehen – vor allem geben sie diesen nicht ungefiltert an ihre Mitarbeiter weiter.

  • Vorbildfunktion:
    Führungskräfte sind sich ihrer Vorbildfunktion bewusst. Idealerweise besitzen sie ein gefestigtes Weltbild und Wertesystem und leben vor, was sie von anderen erwarten. Zudem sind sie sich im Klaren, dass sie ihre Persönlichkeit motivieren aber auch demotivieren können.

  • Positives Menschenbild:
    Eine gute Führungskraft begegnet ihren Mitarbeitern auf Augenhöhe und behandelt diese mit Respekt.

  • Hohe Identifikation mit der Aufgabe:
    Führen muss man wollen. In vielen Firmen ist es immer noch gängige Praxis, dass die Unternehmenszugehörigkeit oder eine hohes Fachwissen darüber entscheiden, ob ein Mitarbeiter zu Führungskraft gemacht wird. Häufig werden diese Führungskräfte nicht auf Ihre neue Rolle vorbereitet, was in vielen Fällen zu Problemen führt.

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