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Präsentieren leicht gemacht!

Marie-Christin Ernst | 12. Juli 2017

Quelle: Andreas Riedel

Fast jeder kennt diesen einen Satz: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Paul Watzlawicks Axiom trifft den Nagel auf den Kopf. Wir können aktiv miteinander sprechen oder es sein lassen, egal für welche Variante wir uns auch entscheiden, wir kommunizieren! Und unsere Körpersprache verrät manchmal mehr als uns lieb ist…

Da stehen Sie nun vor Ihren Kollegen und berichten über die Einführung eines neuen Produktes. Sie spüren die Hitze in sich aufsteigen, Sie merken, wie Sie rot werden und nesteln an Ihren Zetteln mit den wichtigen Stichpunkten herum. Nachdem Sie die ersten Worte gesprochen haben, klicken Sie sich engagiert durch die Folien. Es läuft gut, denken Sie. Doch als Sie Ihren Blick von Ihrem Spickzettel lösen, sind Sie überrascht: Sie schauen in desinteressierte Gesichter, sehen Kollegen gähnen und heimliche Blicke auf die Uhren werfen.

Wie konnte das nur passieren? Ihr Vortrag ist inhaltlich perfekt vorbereitet und außerdem ist das Thema brandaktuell und wichtig für die Firma! Wie können Ihre Kollegen nur so ignorant sein?!

Sicher verärgert Sie ein solches Verhalten der Kollegen. Verständlich! Doch seien Sie sich bewusst: Solche Szenen finden in deutschen Unternehmen häufiger statt als Sie denken. Fragen Sie sich, wie Sie wirken wollen. Welchen Eindruck sollen Ihre Kollegen von Ihnen bekommen. Wenn Sie bei einer Präsentation überzeugend und kompetent wirken wollen, muss sich das auch in Ihren Gesten, Handlungsweisen und in Ihrer Sprache widerspiegeln.

In den letzten Wochen haben wir mit verschiedenen Teilnehmern in mehreren Trainings intensiv überzeugendes Präsentieren geübt. Die wichtigsten Tipps zur Körperhaltung haben wir heute für Sie zusammengestellt:

Erfolgreich präsentieren – aber welche Körperhaltung ist richtig?

Jeder (fehlende) Blick, jede (unpassende) Geste oder jedes Augenbrauen hochziehen, sagt etwas über Sie aus. In weniger als 5 Sekunden machen wir uns ein Bild vom Gegenüber und beziehen uns hierbei zu 55 Prozent auf die Körpersprache, zu 38 Prozent auf die Stimme und nur zu 7 Prozent auf das tatsächlich gesprochene Wort.

Wir alle sind uns der Macht der Körpersprache bewusst, aber es ist schon erstaunlich, wie wenig wir über unsere eigene Körperhaltung nachdenken, wenn wir eine Präsentation halten. Da dieser Aspekt so enorm wichtig ist, legen wir den Fokus in diesem Blogbeitrag auf die Körpersprache.

Was es zu beachten gilt:

Fester Stand: Bevor es für Sie überhaupt auf die Bühne geht, üben Sie Ihre Präsentation doch einmal zu Hause und beobachten Sie, was Ihr Körper macht, während Sie sprechen. Vielleicht wippen Sie von vorn nach hinten oder drücken sich immer wieder mit ihren Fußballen vom Boden ab. Egal, welche wirren Bewegungen Ihr Körper vollzieht, versuchen Sie diese zu unterbinden. Ihr Ziel sollte es sein, einen festen Stand einzunehmen und diesen innerhalb der Präsentation beizubehalten, d.h. Beine hüftbreit auseinander, Zehenspitzen in Blickrichtung und immer schön standhaft bleiben.

Raum behaupten: Sie sollen natürlich nicht gesamte Präsentationszeit auf einer Stelle verharren, nutzen Sie ruhig den gegeben Raum für sich – Sie haben das Recht dort zu stehen und das darf auch jeder merken! Doch auch, wenn Sie mal nach vorn Richtung Publikum und dann wieder zurück gehen, behalten Sie einen festen Stand bei.

Präzise Gesten: Präzise Gesten spiegeln präzises Denken wider. Gestikulieren Sie mit offener Handfläche und nutzen Sie Ihre Hände, um Ihre Rede punktuell zu unterstützen. Überlegen Sie sich dafür vorher, mit welchen Gesten Sie Ihre Aussagen verstärken können.

Publikum und Lächeln: Ihr Publikum sitzt vor Ihnen, nicht auf dem Laptopbildschirm, auch nicht an einem kleinen Fleck hinter der Fensterscheibe und schon gar nicht hinter Ihnen, wo die Präsentation zu sehen ist. Wie sollen sich Ihre Zuhörer angesprochen fühlen, wenn Sie ihnen den Rücken zukehren, um die Stichpunkte von der Präsi hinter Ihnen abzulesen? Blicken Sie stattdessen in die Augen Ihrer Kollegen, wenn Sie mit ihnen reden und lassen Sie Ihren Blick durch das Publikum schweifen. Und ganz wichtig: Lächeln Sie! Zwischendurch und vor allem zur Begrüßung. All Ihre Zuhörer sollen sich schließlich willkommen und von Ihnen eingeladen fühlen.

Die Arme: Wohin nur mit Armen, fragen sich viele und greifen dann zu Hilfsmitteln, wie Stiften, Zetteln oder Laserpointern. Zu Ersterem und Letzterem ist nichts einzuwenden, wenn Sie beides bewusst nutzen und trotzdem ihre Arme richtig einsetzen. Spielen Sie jedoch vor Nervosität damit herum, halten Sie Ihre Hände lieber frei. Während der gesamten Präsentation befinden sich ihre Arme seitlich am Körper und Ihre Hände oberhalb der Hüfte. Angela Merkel hat die Handhaltung mit der „Merkel-Raute“ etwas verschrien, doch im Allgemeinen können Sie so unbesorgt Ihre Hände platzieren, um jederzeit flexibel zu gestikulieren. Mögen Sie die Raute nicht, können Sie Ihre Hände auch ganz einfach ineinander legen. Wichtig ist, dass Sie sich mit der Handhaltung wohlfühlen und sich nicht gekünstelt vorkommen. Auch wenn Sie sich die ersten Male unwohl fühlen, bleiben Sie dran. Irgendwann wird diese Armhaltung ganz normal und natürlich für Sie sein, denn dann sind Sie im Präsentationsmodus.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen ersten kleinen Tipps schon geholfen zu haben. Wenn nicht: hier gibt’s noch mehr zum Thema Körperhaltung und den perfekten Sprech- und Sprachstil bei einer Präsentation. Oder besuchen Sie gern eines unserer Kommunikationstrainings.

 

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