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Onboarding II – Tipps für die perfekte Integration von Mitarbeitern

Marie-Christin Ernst | 13. April 2017

Quelle: Andraes Riedel

In unserem vorherigen Artikel zum Thema Onboarding haben wir bereits beschrieben, was Onboarding ist und warum es für Unternehmen so wichtig ist. Nachdem Sie kennengelernt haben, was Sie noch vor Arbeitsbeginn des neuen Kollegen tun können, geben wir Ihnen heute Tipps, wie gutes Onboarding am ersten Arbeitstag und während der Probezeit gelingt.

Die Vorbereitungen für den neuen Kollegen sind getroffen und der erste Arbeitstag steht vor der Tür. Was können Sie tun? Hier unsere Tipps für Sie:

Der erste Arbeitstag.

  • Begrüßung:
    Erwarten Sie Ihren neuen Kollegen. Führen Sie ihn durch die Abteilungen und stellen Sie ihm die Kollegen und das restliche Team vor. Sollte der Chef in der Nähe sein, dann nutzen Sie die Gunst der Stunde für ein kurzes persönliches Willkommenheißen.
  • Arbeitsplatz:
    Als Onboarding-Profi haben Sie selbstverständlich auch an den Arbeitsplatz des „Neuen“ gedacht. Dieser sollte auf jeden Fall sauber, aufgeräumt und mit allen notwendigen, funktionstüchtigen Arbeitsmitteln ausgestattet sein. Das heißt, die E-Mail-Adresse muss eingerichtet und das Telefon angeschlossen sein. Und wenn Sie ihren Kollegen richtig überraschen wollen, liegen neben dem Willkommensblumenstrauß die ersten Visitenkarten hin – auch wenn er sie noch nicht gleich braucht.
  • Willkommenspaket:
    Das Willkommenspaket ist ein Überraschungspaket zum Schmeicheln. Alles was Ihre Firma zu bieten hat oder Ihr neuer Mitarbeiter brauchen kann, können Sie dort hineinpacken, wie zum Beispiel Laptop, Firmentasse, Shirt, Imageborschüre. Für neu Zugezogene könnte das auch ein Stadtführer sein!
  • Mentor:
    Ein Mentor sollte von Tag eins an der Seite des neuen Kollegen stehen. Er nimmt ihn an die Hand und hat für alle Fragen ein offenes Ohr. Wichtig: Im Urlaubs- oder Krankheitsfalle sollte es einen Stellvertreter geben, an den sich der neue Kollege wenden kann.
  • Einarbeitungsplan:
    Der Einarbeitungsplan ist die Bibel für die erste Zeit, der dem Neuling Orientierung und Halt für die kommenden Wochen gibt. Er informiert über Aufgaben, die wichtigsten Ansprechpartner und deren Kontaktdaten. Zudem liefert der Plan Infos über den Umgang bei Krankheit, Urlaub, Pausen oder die Meetingkultur.
  • Mittagspause:
    Gerade das erste Mittagessen ist für neue Kollegen besonders aufregend. Sie kennen noch niemanden und wissen noch nicht wohin. Kündigen Sie daher am besten direkt morgens ein gemeinsames Essen an. Das nimmt die Unsicherheit und entspannt Ihren neuen Kollegen.
  • Feedback:
    Das erste Feedback-Gespräch sollten Sie bereits am Ende des ersten Arbeitstages führen, denn so erhalten Sie direkt Einblick, was gut lief oder noch verbessert werden kann. Außerdem können Sie so gegebenenfalls bei der Planung der kommenden Tage nachjustieren. Auch ein Lob für den neuen Kollegen können Sie aussprechen. Dann geht dieser erleichtert in den Feierabend und startet motiviert in den neuen Tag.

In der Probezeit

Innerhalb der ersten Monate liegt der Fokus vor allem auf das fachliche und soziale Onboarding. Schließlich möchten Sie sicherstellen, dass sich der Kollege weder über- noch unterfordert fühlt, sozial integriert ist, motiviert und lange in Ihrem Unternehmen arbeitet und Sie als attraktiven Arbeitgeber weiterempfiehlt. Was Sie tun können:

  • Veranstaltungen:
    Lassen Sie den neuen Kollegen zu einer Einführungsveranstaltung gehen, um die Abteilungen, Produkte, Projekte und Aufgaben besser kennenzulernen.
  • Außentermine:
    Nicht nur die Kollegen wollen den Neuen besser kennen lernen, sondern auch die Kunden. Gehen Sie also gerne gemeinsam mit dem neuen Mitarbeiter auf Messen, Konferenzen oder Kundenbesuche. Dann erleben Sie ihn auch gleich in Aktion.
  • Weiterbildungen:
    Bieten Sie ihm interne und externe Fortbildungen, damit er so schnell wie möglich fachlich durchstarten kann.
  • Feedback:
    Weitere Feedbacktermine sollten Sie nach dem ersten Monat und vor Ende der Probezeit einplanen. Doch auch zwischendurch sollten Sie flexibel sein und sich Zeit für Fragen, Wünsche und die allgemeine Zufriedenheit Ihres Mitarbeiters nehmen. Nur dann wissen Sie, was Sie tun können, um ihn zu unterstützen.
  • Teambuilding:
    Teamevents oder gemeinsame Wochenendausflüge helfen, neue Mitarbeiter zu integrieren. Vor allem in Zeiten hoher Fluktuation fördern gemeinsame Restaurantbesuche oder Sportevents das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Und nun sind Sie dran! Berichten Sie von Ihren Erfahrungen oder schreiben Sie uns einen Kommentar. Viel Spaß beim Umsetzen unserer Tipps!

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